Theodor-Heuss-Brücke in Mainz (Foto: RA Scharrer)
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Rechtsanwalt Verkehrsrecht Mainz

Sie sind auf der Suche nach einem Rechtsanwalt, der eine umfassende Rechtsberatung bei transparenter Kostenstruktur bietet und Sie kompetent und zuverlässig in Ihrer Rechtsfrage berät oder gerichtlich vertritt?
Dann lade ich Sie ein, mich und meine Kanzlei auf den folgenden Seiten näher kennenzulernen!

  • Verkehrsunfall
  • Bußgeld / Ordnungswidrigkeiten

Sofortmaßnahmen bei einem Verkehrsunfall

Nach einem Verkehrsunfall sind die Beteiligten aufgeregt. Auch als Rechtsanwalt kenne ich diese Situation aus persönliche Ereignisse. Das Wichtigste ist zunächst, dass Sie sich trotz des Verkehrsunfall das richtige machen. Fahren Sie weiter, ohne dass Sie sich als Beteiligter eines Verkehrsunfalls zu erkennen zu geben, so machen Sie sich strafbar.

Als erste Maßnahme muss die Unfallstelle abgesichert werden. Hierzu schalten Sie, falls vorhanden, die Warnblinkanlage an und stellen ein Warndreieck auf.
Dann sollten Sie sich um die Verletzten kümmern und, falls es Verletzte gibt, einen Notruf absetzen. Sind Sie selbst aufgrnd des Verkehrsunfalls verletzt oder benommen, sollten Sie sich unbedingt im Krankenhaus behandeln lassen und sich den Arztbrief geben lassen. Dies ist notwendig, damit ein Schmerzensgeld erfolgreich eingefordert werden kann.

Sie sollten in der Regel die Polizei zu Hilfe holen. Dies hat den Vorteil, dass von der Polizei der Unfall aufgenommen wird und Beweise gesichert werden können. Angaben gegenüber der Polizei sollten nur mit Vorsicht erfolgen. Insbesondere sollten Sie unter keinen Umständen die Schuld an einem Unfall eingestehen.

Sie benötigen von dem Unfallgegener insbesondere folgende Informationen:

1. Name und Adresse des Fahreres
2. Name und Adresse des Halters (falls abweichend)
3. Versicherungsnummern, Name und Adresse der Versicherung
4. Unfallaktenzeichen der Polizei
5. Name und Adressen von Zeugen.


Auch sollten Sie eigene Fotots von dem Unfall anfertigen. Achten Sie darauf, dass Sie das Kennzeichen des gegnerishen Fahrzeuges aufnehmen und die ersichtlichen Beschädigungen an Ihrem und an dem gegnerischen Fahrzeug dokumentieren. Wichtig sind Übersichtsaufnahmen und Detailaufnahmen in guter Qualität. Diese Aufnahmen sollten vor der Räumung der Unfallstelle gemacht werden.

Bereits jetzt sollte die gegnerische Versicherung und die Kaskoversicherung über den Unfall informiert werden. Diese kann Ihnen ein bestimmtes Abschleppunternehmen und Mietwagenunternehmen vorschlagen. Diesen Vorschlag sollten Sie folgen, da Sie zur Schadensminderung verpflichtet sind. In der Praxis weigern sich regelmäßig Versicherungen, die Kosten für ein Abschleppunternehmen oder von einem Mietwagen zum Teil zu übernehmen. Diese Verweigerung der Übernahme des unfallbedingten Schadens wird damit begründet, dass sich das Unfallopfer hätte vorher um eine günstigeren Anbieter hätte bemühen können. Wenn Sie von Anfang an die gegnerische oder eigene Versicherung über den Unfall infomieren, wird dieser Einwand erfolgreich abgewehrt.

Wie wird der Schaden reguliert?

Die Schäden und der Schadensfall muss bei der jeweiligen Versicherung angeziegt werden. Bei einem finanzierten PKW-Kauf oder bei einem Leasingfahrzeug muss zusätzlich die Erlaubnis des (Sicherungs-) Eigentümers zur Regulierung eingeholt werden. In der Regel ist jedoch der Kreditnehmer bzw. Leasingnehmer nach dem Vertrag bereites berechtigt, im eigenen Namen und auf eigener Rechnung den Schaden zu regulieren.

Nachdem sämtliche Schäden dargelegt und ggf. nachgewiesen wurde, wird nach der Ermittlung einer Haftungsquote die Schäden durch die Versicherung ausgeglichen. Wird ein Unfallopfer nicht direkt von einem Rechtsanwalt vertreten, so ist es sehr wahrscheinlich, dass nicht sämtliche Schäden reguliert werden. Daher ist es empfehlenswert, direkt einen Rechtsanwalt mit der Regulierung des Unfallschadens zu beauftragen.

Insbesondere folgende Schäden kommen in Betracht:

- Abschleppkosten
- Behandlungskosten
- Erwerbsschaden
- Fahrkosten
- Haushaltsschaden
- Kosten des Sachverständigen
- Mehrbedarf (Gesundheit, Pflege o.ä.)
- Nebenkostenpauschalen
- Nutzungsausfall / Mietwagenkosten
- Sachschaden
- Schmerzensgeld (immaterieller Schaden)
- Rechtsanwaltsgebühren
- Ummeldegebühren

Sollte außergerichtlich nicht der gesamte Schaden durch die Versicherung übernommen werden, so ist in der Regel die Erhebung der Klage unumgänglich. In vielen Fällen bezahlt die Versicherung nach Erhebung einer Klage noch, um weitere Kosten zu vermeiden.

Finanziertes oder geleastes Fahrzeug

In der Regel ist die Unfallabwicklung bei einem finanzierten Fahrzeug problematischer, da ein Sicherungsvertrag zwischen der finanzierenden Bank und den Besitzer des finanzierten Fahrzeuges besteht. In der Regel wird vereinbart, dass das Fahrzeug sicherungsübereignet wird. Dies bedeutet juristisch, das nicht der geschädigte Eigentümer des wirkten Fahrzeuges ist, sondern die Bank. Wenn dies der Fall ist, so muss unbedingt unverzüglich mit der Bankkontakt aufgenommen werden. Sollte diese gebeten werden, den Unfall abwickeln zu dürfen. Insbesondere muss dafür gesorgt werden, dass bei einem Totalschaden der Fahrzeugbrief (Zulassungszahl zwei) bei Verkauf übersendet wird.

Bei einem geleasten Fahrzeug ist der Eigentümer des Fahrzeugs die Leasinggeberin,. Je nach Vertragsgestaltung ist der Leasingnehmer vor befugt, im Namen und auf eigene Rechnung einen Unfall abzuwickeln. Jedoch kann man sich hierauf nicht verlassen. Es gibt auf Verträge, die vorsehen, dass die Schadensabwicklung durch die Leasinggeberin erfolgt. Ist ein Fahrzeug geleast, und kommt es zum einen Unfall, so ist daher auch der erste Schritt, die Leasinggeberin über diesen Unfall zu informieren.

Weitere Informationen:

  • Abschleppkosten

    Abschleppkosten werden von einer Kaskoversicherung getragen, wenn dies bei einer Panne oder einen technischen Defekt notwendig ist. Aber auch Autoclubs, wie der ADAC oder der ACE tragen bei einer Mitgliedschaft in der Regel die Kosten. Wurde Ihr Fahrzeug unverschuldet in einen Unfall verwickelt, so trägt die gegnerische gesetzlich vorgeschriebene Kraftfahrzeugversicherung die notwendigen Abschleppkosten zum überlichen Tarif.

  • Abzug neu für alt

    Bei dem Abzug neu für alt handelt es sich um die Regelung, dass ein Geschädigter nicht nach einem Unfall oder Schadenereignisfall bessergestellt sein darf, wie zuvor. Daher nimmt die Rechtsprechung...

  • Augenblicksversagen

    Als Augenblicksversagen wird die kurze Zeitspanne bezeichnet, in der ein ansonsten selbstverständlich immer hoch konzentrierter Verkehrsteilnehmer die erforderliche Sorgfalt im Verkehr nicht beacht...

  • Betriebsgefahr

    Im Verkehrsrecht versteht man unter Betriebsgefahr eine Gefahr, die durch das Führen eines Kraftfahrzeuges entsteht. Diese allgemeine Gefahr für Dritte ist auch der Grund, warum eine Haftpflichtver...

  • KFZ - Versicherung

    Eine Haftpflichtversicherung für ein Kraftfahrzeug bzw. eines Anhängers ist gesetzlich in 1 Pflichtversicherungsgesetz geregelt. Diese Versicherung muss die Haftung des Halters, des Fahrzeugführers und des Eigentümers bezüglich Personenschäden, Sachschäden und sonstige Vermögensschäden umfassen.

  • Mitverschulden

    Das Mitverschulden ist in 254 BGB geregelt. Nach dieser Regelung muss ein Geschädigter einen Teil seines Schadens selbst tragen, wenn er den Schaden teilweise mitverursacht hat. Im Verkehrsrecht ...

  • Parkplatzunfälle

    Beim Parkplatzunfall wurde früher von der Rechtsprechung davon ausgegangen, dass sämtliche Beteiligten im gleichen Maß Schuld an dem Unfall sind. Daher wurde in der Regel die Unfallschäden geteilt....

  • Restwert

    Unter den Begriff Restwert ist der Schrottwert eines beschädigten Fahrzeugs oder eines beschädigten Gegenstandes zu verstehen. Ein solcher Schrottwert kann auch negativ ausfallen, wenn die Entsorgungs ...

  • Schadensfonds

    Der Gesetzgeber hat für mehrere Fälle Schadenfons vorgeschrieben. Diese sind öffentlich - rechtliche Anstalten. Der Entschädigungsfonds regulieren Schäden, die nicht durch eine Haftpflichtversicherung ausgeglichen werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn: 1. wenn das Fahrzeug, dass den Schaden verursacht hat, nicht ermittelt werden konnte, insbs. bei Unfallflucht 2. einer fehlenden Haftpflichtversicherung 3. vorsätzlich verursachte Unfälle (versicherungsbetrug) 4. Insolvenz einer Versicherung Für Unfälle im Ausland besteht eine Entschädigugnsstelle. Diese reguliet Schäden dann, wenn durch den Gebrauch eines Anhängers oder Kraftfahrzeuges ein Unfall im Ausland passiete und der geschädigte seinen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat. Diese Regulierung erfolgt, wenn innerhalb von 3 Monate keine Regulierung durch die ausländische Versicherung erfolgte oder kein Schadensregulierungsbeauftragten in Deutschland hat oder das unfallverursachende Fahrzeug bzg. die Versicherung nicht ermittelt werden konnte

  • Unfälle mit Fahrräder und E-Bikes

    Unfälle mit einem Fahrradfahrer oder eine E-Bike. Der Fahrradfahrer muss sich ein Mitverschulden an einem Unfall zurechnen lassen, wenn dieser auf den Gehweg oder auf den Fahrradweg entgegen der F...

  • Verkehrsunfall

    Das wichtigste bei einem Unfall ist, anzuhalten und einer "aufnahmebereiten" Person die Aufnahme der persönlichen Daten und der Versicherung zu ermöglichen. Fahren Sie weiter, machen Sie sich straf...

Was ist ein Bußgeldbescheid?

Der Bußgeldbescheid stellt ein vollstreckbarer Titel, vergleichbar wie ein Strafbefehl da. Dieser wird von der Bußgeldbehörde nach Anhörung des Betroffenen erlassen. Zugestellt wird dieser per Postzustellungsurkunde. Dies bedeutet, dass Sie als Betroffener einen gelben Umschlag bekommen. Auf diesen wird das Datum der Zustellung durch den Briefträger eingetragen. Dieser Umschlag ist eine Urkunde, die insbesondere hinsichtlich der Einspruchsfrist enormer Bedeutung zukommt. Rechtskräftig wird der Bußgeldbescheid erst, wenn innerhalb der Einspruchsfrist von 14 Tage kein Einspruch erfolgt. Wird diese Frist unverschuldet nicht eingehalten, so kann die Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand beantragt werden.

Der Bußgeldbescheid enthält
-die Angaben zur Person des Betroffenen und etwaiger Nebenbeteiligter,

- den Namen und die Anschrift des Verteidigers,

- die Bezeichnung der Tat, die dem Betroffenen zur Last gelegt wird, Zeit und Ort ihrer Begehung, die gesetzlichen Merkmale der Ordnungswidrigkeit und die angewendeten Bußgeldvorschriften,

-die Beweismittel,

- die Geldbuße und die Nebenfolgen, z. B. die Anordnung eines Fahrverbotes.

Der Bußgeldbescheid muss Hinweise darauf enthalten, dass
er rechtskräftig und vollstreckbar wird, wenn kein Einspruch nach § 67 OWiG eingelegt wird,
bei einem Einspruch auch eine für den Betroffenen nachteiligere Entscheidung getroffen werden kann,
der Betroffene spätestens zwei Wochen nach Rechtskraft oder einer etwa bestimmten späteren Fälligkeit (§ 18 OWiG)
die Geldbuße oder die bestimmten Teilbeträge an die zuständige Kasse zu zahlen hat oder
im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Betroffenen der Vollstreckungsbehörde (§ 92 OWiG) schriftlich oder zur Niederschrift darzutun ist, warum ihm die fristgemäße Zahlung nach seinen wirtschaftlichen Verhältnissen nicht zuzumuten ist, und
Erzwingungshaft (§ 96 OWiG) angeordnet werden kann, wenn weder gezahlt noch die Zahlungsunfähigkeit dargetan wird.

Bei welchen Delikten ergeht ein Bußgeldbescheid?

Ein Bußgeldbescheid wird immer dann erlassen, wenn Sie eine Ordnungswidrigkeit begangen haben und ein Tatnachweis möglich ist. Insbesondere im Verkehrsrecht ergehen häufig Bußgeldbescheide.
Im Straßenverkehr ergehen Bußgeldbescheide insbesondere bei

- Alkoholfahrt

- Abstandsverstöße

-Geschwindigkeitsüberschreitung

-Parken oder Halten im Halte-/Parkverbot

-Überfahren einer roten Ampel (Rotlichtverstoß)

- Telefonieren am Steuer

- Verkehrsgefährdende Mängel am Fahrzeug
Eine Geldbuße kann bis zu 1.000,00 EUR betragen. Daneben sind Nebenfolgen, wie z. B. Punkte im Fahreignungsregister und Fahrverbote möglich.

Bei welchen Delikten ergeht ein Bußgeldbescheid?

Ein Bußgeldbescheid wird immer dann erlassen, wenn Sie eine Ordnungswidrigkeit begangen haben und ein Tatnachweis möglich ist. Insbesondere im Verkehrsrecht ergehen häufig Bußgeldbescheide.
Im Straßenverkehr ergehen Bußgeldbescheide insbesondere bei

- Alkoholfahrt

- Abstandsverstöße

-Geschwindigkeitsüberschreitung

-Parken oder Halten im Halte-/Parkverbot

-Überfahren einer roten Ampel (Rotlichtverstoß)

- Telefonieren am Steuer

- Verkehrsgefährdende Mängel am Fahrzeug
Eine Geldbuße kann bis zu 1.000,00 EUR betragen. Daneben sind Nebenfolgen, wie z. B. Punkte im Fahreignungsregister und Fahrverbote möglich.

Welche Maßnahmen sind erforderlich?

Soll gegen den Bußgeldbescheid vorgegangen werden, so muss innerhalb der Einspruchsfrist von 2 Wochen der Einspruch schriftlich eingelegt werden. In der Regel wird eine Frist eingeräumt, innerhalb dieser eine Stellungsnahme abgegeben, weitere Angaben zu Entlastung gemacht oder Beweisanträge gestellt werden können. R
Stellt die Bußgeldbehörde bei ihrer Prüfung fest, dass der Einspruch berechtigt war, wird der Bescheid entsprechend abgeändert oder aufgehoben.
Wird der Bußgeldbescheid aufrechterhalten, übergibt die Behörde die Akten an die Staatsanwaltschaft. Von hieDas Zwischenverfahren ist damit beendet.

Nach dem Einspruch kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, zu der Sie als Betroffener geladen werden. Eine Vertretung durch einen Verteidiger ist nicht vorgeschrieben, aber sinnvoll. Bereits vor dem Einlegen des Einspruches können Sie einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens beauftragen. Dieser wird Akteneinsicht beantragen, die Sie als Betroffener nicht erhalten.

Einzelne Verstöße

  • Abstandsmessung

    Die Abstandsmessung erfolgt in der Regel im Brückenabstandsmessverfahren. Auf einer Brücke über einer mehrspurigen Straße, meist einer Autobahn, wird an einem festgesetzten Ort eine Tatkamera, sowie eine allgemeine Kammera aufgebaut. Auf der Straße befinden sich in der Regel 3 geeichte Messtreifen. Aufgrund dieser Messstreifen, der geeichten Videoanlage und der Ermittlungssoftware können die Geschwindigkeiten verschiederer Fahrzeuge ermittelt werden. Auch kann ermittelt werden, wie lange ein Fahrzeug braucht, um eine bestimmte Stelle (geeichte Streifen) zu passieren. Aufgrund der Achslängen, der gemessenen Geschwindigkeit und der Zeit kann anschließend der Abstand ermittelt werden. Alternativ kann mobil der Abstand geschätzt werden. Bei einem Videofahrzeug der Polizei kann anhand des geeichten Tachos und der Straßenzeichnung ermittelt werden, welche Zeit zwischen den passieren zweier Fahrzeuge vergeht. Hieraus kann der gefahrene Abstand ermittelt werden.

  • Alkoholkontrolle

    Die relative Fahruntüchtigkeit beginnt ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille. Je nach Gewicht, Muskelanteil, Nüchternheit kann diese Grenze bereits bei einem Glas Bier oder Sekt erreicht werden. Strafbar bzw eine Ordnungswidrigkeit liegt nur dann vor, wenn zusätzlich alkoholbedingte Fahrfehler oder bestimmte Ausfallerscheinungen auf eine alkoholbedingte Fahrunsicherheit schließen lassen. Typische alkoholbedingte Fahrfehler oder Ausfallerscheinungen im Straßenverkehr sind z.B. zu schnelles oder auffällig langsames Fahren, das Fahren von Schlangenlinien, Überfahren von Fahrbahnlinien, das Schneiden von Kurven oder Fahren ohne Licht bei Dunkelheit. Sofern eine alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit festgestellt wird, kann dies als Trunkenheit im Straßenverkehr gemäß 316 StGB strafrechtlich verfolgt werden und zu einer Verurteilung sowie zu einem Entzug der Führerscheins führen.

  • Augenblicksversagen

    Als Augenblicksversagen wird die kurze Zeitspanne bezeichnet, in der ein ansonsten selbstverständlich immer hoch konzentrierter Verkehrsteilnehmer die erforderliche Sorgfalt im Verkehr nicht beacht...

  • Bußgeldbescheid

    Der Bußgeldbescheid stellt ein vollstreckbarer Titel, vergleichbar wie ein Strafbefehl da. Dieser wird von der Bußgeldbehörde nach Anhörung des Betroffenen erlassen. Zugestellt wird dieser per Post...

  • Fahrtenbuch

    Wenn der Täter einer Odnungswidrigkeit nicht ermittelt werden konnte, da der Halter des Fahrzeuges aufgrund seines Zeugnisverweigerungsrecht nicht den Fahrer gegenüber der Bußgeldbehörde angibt, ka...

  • Geschwindigkeitsverstoß

    Ein Bußgeld wegen überhöhter Geschwindigkeit wird in der Regel über eine Geschwindigkeitsüberwachungsanlage, im Volksmund auch Blitz genannt, ermittelt. Nachdem der Betroffene erwischt wurde, wird ...

  • Totsünden im Straßenverkehr

    Die sogenannten Totsünden im Straßenverkehr sind in 315c und 315 d StGB geregelt. Dies sind Fahren unter Alkoholeinfluss oder Drogen ohne in der Lage zu sein, dieses sicher zu führen oderinf...

Wir beraten insobesondere zu den Themen:

  • Abschleppkosten

    Abschleppkosten werden von einer Kaskoversicherung getragen, wenn dies bei einer Panne oder einen technischen Defekt notwendig ist. Aber auch Autoclubs, wie der ADAC oder der ACE tragen bei einer Mitgliedschaft in der Regel die Kosten. Wurde Ihr Fahrzeug unverschuldet in einen Unfall verwickelt, so trägt die gegnerische gesetzlich vorgeschriebene Kraftfahrzeugversicherung die notwendigen Abschleppkosten zum überlichen Tarif.

  • Abstandsmessung

    Die Abstandsmessung erfolgt in der Regel im Brückenabstandsmessverfahren. Auf einer Brücke über einer mehrspurigen Straße, meist einer Autobahn, wird an einem festgesetzten Ort eine Tatkamera, sowie eine allgemeine Kammera aufgebaut. Auf der Straße befinden sich in der Regel 3 geeichte Messtreifen. Aufgrund dieser Messstreifen, der geeichten Videoanlage und der Ermittlungssoftware können die Geschwindigkeiten verschiederer Fahrzeuge ermittelt werden. Auch kann ermittelt werden, wie lange ein Fahrzeug braucht, um eine bestimmte Stelle (geeichte Streifen) zu passieren. Aufgrund der Achslängen, der gemessenen Geschwindigkeit und der Zeit kann anschließend der Abstand ermittelt werden. Alternativ kann mobil der Abstand geschätzt werden. Bei einem Videofahrzeug der Polizei kann anhand des geeichten Tachos und der Straßenzeichnung ermittelt werden, welche Zeit zwischen den passieren zweier Fahrzeuge vergeht. Hieraus kann der gefahrene Abstand ermittelt werden.

  • Abzug neu für alt

    Bei dem Abzug neu für alt handelt es sich um die Regelung, dass ein Geschädigter nicht nach einem Unfall oder Schadenereignisfall bessergestellt sein darf, wie zuvor. Daher nimmt die Rechtsprechung...

  • Alkoholkontrolle

    Die relative Fahruntüchtigkeit beginnt ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,3 Promille. Je nach Gewicht, Muskelanteil, Nüchternheit kann diese Grenze bereits bei einem Glas Bier oder Sekt erreicht werden. Strafbar bzw eine Ordnungswidrigkeit liegt nur dann vor, wenn zusätzlich alkoholbedingte Fahrfehler oder bestimmte Ausfallerscheinungen auf eine alkoholbedingte Fahrunsicherheit schließen lassen. Typische alkoholbedingte Fahrfehler oder Ausfallerscheinungen im Straßenverkehr sind z.B. zu schnelles oder auffällig langsames Fahren, das Fahren von Schlangenlinien, Überfahren von Fahrbahnlinien, das Schneiden von Kurven oder Fahren ohne Licht bei Dunkelheit. Sofern eine alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit festgestellt wird, kann dies als Trunkenheit im Straßenverkehr gemäß 316 StGB strafrechtlich verfolgt werden und zu einer Verurteilung sowie zu einem Entzug der Führerscheins führen.

  • Augenblicksversagen

    Als Augenblicksversagen wird die kurze Zeitspanne bezeichnet, in der ein ansonsten selbstverständlich immer hoch konzentrierter Verkehrsteilnehmer die erforderliche Sorgfalt im Verkehr nicht beacht...

  • Autokauf

    Als Rechtsanwalt berate ich Verbraucher und Unternehmer im Kaufrecht. Insbesondere beim Kauf von einem Fahrezug kommt es aufgrund des hohen Wertes regelmnäßig zu Streitigkeiten. Hier finden Sie In...

  • Betriebsgefahr

    Im Verkehrsrecht versteht man unter Betriebsgefahr eine Gefahr, die durch das Führen eines Kraftfahrzeuges entsteht. Diese allgemeine Gefahr für Dritte ist auch der Grund, warum eine Haftpflichtver...

  • Bußgeldbescheid

    Der Bußgeldbescheid stellt ein vollstreckbarer Titel, vergleichbar wie ein Strafbefehl da. Dieser wird von der Bußgeldbehörde nach Anhörung des Betroffenen erlassen. Zugestellt wird dieser per Post...

  • Fahrtenbuch

    Wenn der Täter einer Odnungswidrigkeit nicht ermittelt werden konnte, da der Halter des Fahrzeuges aufgrund seines Zeugnisverweigerungsrecht nicht den Fahrer gegenüber der Bußgeldbehörde angibt, ka...

  • Geschwindigkeitsverstoß

    Ein Bußgeld wegen überhöhter Geschwindigkeit wird in der Regel über eine Geschwindigkeitsüberwachungsanlage, im Volksmund auch Blitz genannt, ermittelt. Nachdem der Betroffene erwischt wurde, wird ...

  • KFZ - Versicherung

    Eine Haftpflichtversicherung für ein Kraftfahrzeug bzw. eines Anhängers ist gesetzlich in 1 Pflichtversicherungsgesetz geregelt. Diese Versicherung muss die Haftung des Halters, des Fahrzeugführers und des Eigentümers bezüglich Personenschäden, Sachschäden und sonstige Vermögensschäden umfassen.

  • Mitverschulden

    Das Mitverschulden ist in 254 BGB geregelt. Nach dieser Regelung muss ein Geschädigter einen Teil seines Schadens selbst tragen, wenn er den Schaden teilweise mitverursacht hat. Im Verkehrsrecht ...

  • Parkplatzunfälle

    Beim Parkplatzunfall wurde früher von der Rechtsprechung davon ausgegangen, dass sämtliche Beteiligten im gleichen Maß Schuld an dem Unfall sind. Daher wurde in der Regel die Unfallschäden geteilt....

  • Restwert

    Unter den Begriff Restwert ist der Schrottwert eines beschädigten Fahrzeugs oder eines beschädigten Gegenstandes zu verstehen. Ein solcher Schrottwert kann auch negativ ausfallen, wenn die Entsorgungs ...

  • Schadensfonds

    Der Gesetzgeber hat für mehrere Fälle Schadenfons vorgeschrieben. Diese sind öffentlich - rechtliche Anstalten. Der Entschädigungsfonds regulieren Schäden, die nicht durch eine Haftpflichtversicherung ausgeglichen werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn: 1. wenn das Fahrzeug, dass den Schaden verursacht hat, nicht ermittelt werden konnte, insbs. bei Unfallflucht 2. einer fehlenden Haftpflichtversicherung 3. vorsätzlich verursachte Unfälle (versicherungsbetrug) 4. Insolvenz einer Versicherung Für Unfälle im Ausland besteht eine Entschädigugnsstelle. Diese reguliet Schäden dann, wenn durch den Gebrauch eines Anhängers oder Kraftfahrzeuges ein Unfall im Ausland passiete und der geschädigte seinen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat. Diese Regulierung erfolgt, wenn innerhalb von 3 Monate keine Regulierung durch die ausländische Versicherung erfolgte oder kein Schadensregulierungsbeauftragten in Deutschland hat oder das unfallverursachende Fahrzeug bzg. die Versicherung nicht ermittelt werden konnte

  • Totsünden im Straßenverkehr

    Die sogenannten Totsünden im Straßenverkehr sind in 315c und 315 d StGB geregelt. Dies sind Fahren unter Alkoholeinfluss oder Drogen ohne in der Lage zu sein, dieses sicher zu führen oderinf...

  • Unfälle mit Fahrräder und E-Bikes

    Unfälle mit einem Fahrradfahrer oder eine E-Bike. Der Fahrradfahrer muss sich ein Mitverschulden an einem Unfall zurechnen lassen, wenn dieser auf den Gehweg oder auf den Fahrradweg entgegen der F...

  • Verkehrsunfall

    Das wichtigste bei einem Unfall ist, anzuhalten und einer "aufnahmebereiten" Person die Aufnahme der persönlichen Daten und der Versicherung zu ermöglichen. Fahren Sie weiter, machen Sie sich straf...

Dann lade ich Sie ein, mich und meine Kanzlei auf den folgenden Seiten näher kennenzulernen!

Sollten Sie Fragen haben, so können Sie sich jederzeit an mich wenden. Einen Prozessrisikorechner finden Sie unter Links. Selbstverständlich informiere ich Sie gerne über die anfallenden Kosten. Eventuell ist die Beratung für Sie kostenneutral. Dies ist dann der Fall, wenn Sie einen Erstattungsanspruch gegenüber einer anderen Person haben. Sollten Sie rechtschutzversichert sein, so werde ich mich um die Formalitäten kümmern. Denn bei mir wird SERVICE groß geschrieben.

Wir kommen z.B. auf Wunsch zu Ihnen nach:

Eltville ⋅ Lorch ⋅ Oestrich ⋅ Oestrich-Winkel ⋅ Kiedrich ⋅ Walluf ⋅ Hattenheim ⋅ Heidesheim am Rhein ⋅ Eltville am Rhein ⋅ Budenheim ⋅ Nackenheim ⋅ Bodenheim ⋅ Nieder-Olm ⋅ Klein-Winternheim ⋅ Bad Vilbel ⋅ Bruchköbel ⋅ Bad Nauheim ⋅ Wörrstadt ⋅ Heppenheim ⋅ Obertshausen ⋅ Ludwigshafen ⋅ Alzenau ⋅ Riedstadt ⋅ Biblis ⋅ Neu-Anspach ⋅ Ober-Ramstadt ⋅ Dieburg ⋅ Rosbach ⋅ Bad Soden ⋅ Worms ⋅ Alzey ⋅ Bad Kreuznach ⋅ Weinheim ⋅ Bensheim ⋅ Pfungstadt ⋅ Rodgau ⋅ Dreieich ⋅ Nieder-Olm ⋅ Lorch ⋅ Nierstein ⋅ Groß Gerau ⋅ Seligenstadt ⋅ Flörsheim ⋅ Wallau ⋅ Friedberg ⋅ Langen ⋅ Maintal ⋅ Usingen ⋅ Selters ⋅ Hochheim ⋅ Bingen ⋅ Eltville ⋅ Kronberg ⋅ Glashütten ⋅ Oberursel ⋅ Koblenz ⋅ Rüdesheim ⋅ Gießen ⋅ Mühlheim am Main ⋅ Korbach ⋅ Hanau ⋅ Niedernhausen ⋅ Marburg ⋅ Friedrichsdorf ⋅ Bad Schwalbach Frankfurt Mainz Wiesbaden Ingelheim Idstein⋅ ⋅ Mannheim⊃3; ⋅ Mainz ⋅ Darmstadt ⋅ ⋅ ⋅ Bad Homburg ⋅ Limburg⋅ ⋅ Rüsselsheim⋅ Offenbach ⋅ Wuppertal ⋅ ⋅ Wetzlar ⋅ Hofheim⊃3; ⋅ Aschaffenburg ⋅ Saarbrücken Königstein Gießen Hanau Koblenz Simmern Kusel Rockenhausen Worms Kirchheimbolanden Benzheim Pfungstadt Obernburg Bad Orb Gelnhausen Langenselbold Bad Homburg Bad Nauheim Schlüchtern Butzbach Wetzlar Bad Camberg Etville Braunfels Weilbrug Limburg an der Lahn Montabaur Neuweid Bad neuenahr-Ahrweiler Mendig Mayen Cochem St. Goarshausen Boppard Oberwesel St.Goar Traben-Rarbach Baumholder Kusel Saulheim Oestrich-Winkel Gensingen Srendlingen Wällstein Oppenheim Niederhausen Riedstadt Nauheim Ober-Ramstadt Langen Neu-Isenburg Dietenbach Maintal Bad Vilvel Karben Friedberg Griedrichsdorf Kronberg Schmitten Neu-Anspach Usingen Weilrod Hünsfelden Burgschwalbaach Katzeneinbogen Heidenrod Miehlen Naststätten Bararach Kaub Miehlen Bad Ems Spay Rheinböllen

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Landeshauptstadt Mainz

Die Landeshauptstadt des Landes Rheinland-Pfalz ist Mainz. Mainz hat rundt 213.528 Einwohnern und ist die größte Stadt von Rheinland-Pfalz. Mainz ist eine kreisfreie Stadt; im Rhein-Main-Gebiet gelegen ist es eines der fünf rheinland-pfälzischen Oberzentren und bildet mit der angrenzenden hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ein länderübergreifendes Doppelzentrum mit rund 490.000 Einwohnern.

Die Stadt ist Sitz der Johannes Gutenberg-Universität, des römisch-katholischen Bistums Mainz sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten, wie des Südwestrundfunks (SWR) und des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF). Mainz ist eine Hochburg der rheinischen Fastnacht.

Entwicklung des Stadtnamens
Im Laufe der Geschichte veränderte sich der Name der Stadt mehrmals, von einer verbindlichen Schreibweise kann erst seit dem 18. Jahrhundert gesprochen werden. Der römische Name „Mogontiacum“ lässt sich von der keltischen Gottheit Mogon ableiten (Mogont-i-acum = „Land des Mogon“). Mogontiacum wurde in der Historiographie erstmals von dem römischen Historiker Tacitus in seinem Anfang des 2. Jahrhunderts entstandenen Werk Historien im Zusammenhang mit dem Bataveraufstand schriftlich erwähnt.[2] Auch Abkürzungen und abweichende Schreibweisen waren zu Zeiten der römischen Herrschaft bereits geläufig: „Moguntiacum“ oder verkürzt als „Moguntiaco“ in der Tabula Peutingeriana.

Im Mittellateinischen wurde das Wort ab dem 6. Jahrhundert verkürzt und fortan „Moguntia“ bzw. „Magantia“ geschrieben und ausgesprochen. Im 7. Jahrhundert firmiert der Stadtname als „Mogancia“, „Magancia urbis“ bzw. „Maguntia“, im 8. Jahrhundert als „Magontia“. Im 11. Jahrhundert war der Name wieder bei „Moguntiacum“ bzw. „Moguntie“ angekommen. Überhaupt wurde der Stadtname häufig nicht von wirklicher Sprachentwicklung, sondern von der jeweils herrschenden „Mode“ der Aussprache beeinflusst. Das 12. Jahrhundert bezeichnete die Stadt als „Magonta“, „Maguntia“, „Magontie“, und „Maguntiam“. Eine arabische Weltkarte aus gleicher Zeit nennt sie „maiansa“. Von 13./14. bis zum 15. Jahrhundert wandelte sich der Name von „Meginze“ zu „Menze“, wobei das die Namensentwicklung in lateinischen Quellen ist. Deutschsprachige Quellen sprechen 1315 von „Meynce“, 1320 von „Meintz“, 1322 von „Maentze“, 1342 von „Meintze“, 1357 wieder von „Meintz“ und 1365 von „Mayntz“. Der damals entstandene Familienname „Mayntz“ ist heute noch in dieser Schreibweise gebräuchlich. Später nannte man sich auch Mainzer. In der jüdischen Literatur des Mittelalters taucht auch die Bezeichnung Magenza auf.

Im 15. Jahrhundert taucht zum ersten Mal die Schreibweise „Maintz“ auf. Geläufiger sind zu dieser Zeit aber noch die Schreibweisen „Menze“, „Mentz(e)“, „Meintz“ oder „Meyntz“. Die Namensformen mit ai oder ay setzten sich seit dem 16. Jahrhundert und endgültig in der Barockzeit durch. Seit dem 18. Jahrhundert gibt es dann auch kaum noch Änderungen des Stadtnamens. Eine Ausnahme bildet die französische Namensform Mayence während der französischen Besetzung 1792/93 und während der Zugehörigkeit zu Frankreich von 1798 bis 1814.

Im Mainzer Dialekt gibt es zwei Varianten des Stadtnamens, Meenz und Määnz, über deren Korrektheit in der Bevölkerung unterschiedliche Ansichten bestehen. Untersuchungen haben herausgefunden, dass die Schreib- und Ausspracheform Meenz (mit geschlossenem e-Laut ausgesprochen) in der Altstadt bevorzugt, die andere Variante Määnz (mit offenem e-Laut) eher in der Neustadt, den Vororten und dem rheinhessischen Umland verwendet wird.

Stadtwappen von Mainz als Gute Stadt des französischen Kaiserreiches unter Napoleon Bonaparte
Das Wappen der Stadt Mainz zeigt zwei durch ein silbernes Kreuz verbundene, schräg gestellte, sechsspeichige, silberne Räder auf rotem Untergrund. Die Stadtfarben sind rot-weiß.

Ursprünglich zeigte das Wappen den Patron der Stadt, den Heiligen Martin. Das Ratssiegel der Stadt von 1300 zeigte diesen erstmals in Verbindung mit dem Rad (zur genauen Entstehungsgeschichte siehe den Hauptartikel). Der Erzbischof von Mainz, der zugleich auch Fürst des Kurstaates war, übernahm das Rad auch in das Territorialwappen. Zur Unterscheidung dazu führte die Stadt nun allein das Doppelrad als Wappen, wobei ab dem 16. Jahrhundert das Rad schräg gestellt wurde. Während der Zugehörigkeit der linksrheinischen Gebiete zu Frankreich wurden zunächst alle Wappen in den besetzten Gebieten verboten. Das Siegel der neugeschaffenen Mairie – des französischen Bürgermeisteramts – zeigte die Freiheitsgöttin mit der Jakobinermütze. Nach der Kaiserkrönung Napoleons I. 1804 beinhaltete das Stadtsiegel den französischen Kaiseradler. Am 13. Juni 1811 wurde das Mainzer Rad wieder zugelassen. Dem Wappen wurden oben in einem Balken die drei Bienen des Hauses Bonaparte hinzugefügt. Die Farben allerdings waren vertauscht. Zwischen 1835 und 1915 trug das Wappen noch ein besonderes Schildhaupt. Damit sollte Mainz als Bundesfestung abgebildet werden. Im Laufe der Geschichte der Stadt änderte sich auch die Gestalt des Rades mehrmals. Es kamen Speichen hinzu, Zusätze wurden angefügt oder auch wieder entfernt. Seit dem 12. Juni 1915 hat das Wappen seine heutige Form, die ab 1992 geringfügig modifiziert wurde und somit auch ohne Probleme als Stadtlogo verwendet werden konnte. Im Mai 2008 wurde diese mit einem leichten Bogen am oberen Wappenschild sowie mit einem etwas kürzeren Kreuz versehen.[5]

50. Breitengrad auf dem Gutenbergplatz
Mainz befindet sich auf einer Höhe von 82 bis 245 m ü. NN. Die Stadt liegt am westlichen (linken) Ufer des Rheins, der die östliche Stadtgrenze bildet, mit Rheinkilometer 500 ungefähr auf halbem Wege zwischen Bodensee und Nordsee. Im Süden und Westen wird die Stadt im Mainzer Becken vom Rande der rheinhessischen Hochfläche begrenzt und im Norden dehnt sich ein vom Rhein zurückgewichenes Ufervorland aus. Durch Mainz hindurch läuft der 50. Breitengrad nördlicher Breite.

Lage
Die Stadt Mainz liegt gegenüber der Mündung des Mains am Rhein. Im näheren Umkreis liegen – außer dem unmittelbar benachbarten Wiesbaden – die Großstädte Frankfurt am Main, Darmstadt, Ludwigshafen am Rhein und Mannheim.

Eine politische Besonderheit bilden die sechs ehemaligen rechtsrheinischen Stadtteile Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim („AKK“) sowie Mainz-Bischofsheim, Mainz-Ginsheim und Mainz-Gustavsburg („BGG“). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden aufgrund der Grenzziehung zwischen der amerikanischen und der französischen Besatzungszone die AKK-Stadtteile der treuhänderischen Verwaltung der Stadt Wiesbaden übergeben bzw. wurden als Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg selbständige Kommunen im hessischen Kreis Groß-Gerau. Die AKK-Stadtteile gehören bis heute nach dem Lebensgefühl vieler Einwohner noch immer zu Mainz, was sich unter anderem in der auf Mainz ausgerichteten Infrastruktur äußert. Die Stadt Mainz bezeichnet sie als „de facto zu Mainz“ gehörig.[6] Aufgrund der rechtlich nie ganz abgeschlossenen Gebietsübertragung nach Wiesbaden tragen sie in ihrem amtlichen Namen noch immer das Präfix „Mainz-“ (siehe auch AKK-Konflikt und rechtsrheinische Stadtteile von Mainz).

Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mainz, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

rechtsrheinisch (Hessen):
Landeshauptstadt Wiesbaden (kreisfreie Stadt, einschließlich Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim)
sowie Ginsheim-Gustavsburg (Kreis Groß-Gerau).
linksrheinisch die zum Landkreis Mainz-Bingen gehörigen Gemeinden:
Bodenheim, Gau-Bischofsheim und Harxheim (alle Verbandsgemeinde Bodenheim),
Zornheim, Nieder-Olm, Ober-Olm, Klein-Winternheim und Essenheim (alle Verbandsgemeinde Nieder-Olm),
Wackernheim und Heidesheim am Rhein (beide Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein)
sowie Budenheim (verbandsfreie Gemeinde).

Quelle: Wikipedia

Gerichte in Mainz

  • Landesarbeitsgericht Mainz
  • Verwaltungsgericht Mainz
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